Die LAG Warndt . . . . über uns

Die LAG Warndt wurde im Oktober 2007 gegründet. Sie hat die Aufgabe, das Regionale Entwicklungskonzept (REK) "Rendez-vous Warndt" in die Praxis umzusetzen. Ziel ist es, den Warndt nach dem Ende des Bergbaus für Bewohner und Besucher attraktiver zu machen. In einem vom saarländischen Umweltministerium ausgeschriebenen Wettbewerb errang der Warndt mit seinem Konzept den 2. Platz und damit Fördergelder in Höhe von 1,7 Millionen Euro bis zum Jahr 2013.

Seit der Geschäftstelleneröffnung am 2. Januar 2008 prüft und entscheidet die LAG Warndt nun, welche Projektanträge förderwürdig sind. Sie berät und betreut die Projektträger bei der Antragstellung, Durchführung und Abrechnung ihrer Arbeiten.

 

    Was ist LEADER? 

Der Begriff LEADER ist entgegen der landläufigen Meinung kein weiterer englischer Begriff, sondern eine Abkürzung aus dem Französischen. „Liaison entre actions de développement de l’économie rurale“ oder kurz LEADER bedeutet soviel wie die „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“.

LEADER ist somit ein Programm zur Förderung des ländlichen Raumes, das bereits seit 1991 als Gemeinschaftsinitiative der Europäischen Union modellhafte und innovative Projekte in ländlichen Gebieten fördert.

Dabei wird auf den sog. „bottom-up“ Ansatz gesetzt, der die Bürger einer Region mit einbindet. Lokale Aktionsgruppen erarbeiten mit den Akteuren vor Ort maßgeschneiderte Entwicklungskonzepte für ihre Region. Ziel ist es, die ländlichen Regionen Europas auf dem Weg zu einer eigenständigen Entwicklung zu unterstützen.

In der Förderperiode 2007 - 2013 wird LEADER als Schwerpunkt 4 in das ELER-Programm zur Entwicklung ländlicher Gebiete integriert.

Die 3 zentralen Ziele von LEADER 2007 – 2013 sind:

Im Saarland wird das LEADER-Programm vom Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz begleitet.

 

 

 

LAG-Management

Das LAG-Management besteht aus der Geschäftsstelle des Vereins und dem extern vergebenen Regionalmanagement und stellt zusammen die professionelle Umsetzung des LEADER-Programm im Warndt sicher.

Die Geschäftsstelle der LAG hat ihren Sitz im Hauptgebäude des Jagdschlosses Karlsbrunn in der Schlossstraße 14 in Großrosseln. Die Leitung der Geschäftsstelle hat seit Juni 2008 Frau Ulla Wittich inne. Die Geschäftsstelle übernimmt administrative Aufgaben innerhalb der LAG und unterstützt die Projektausschüsse (informelle Arbeitsebene) bei Organisation und Abwicklung der Ausschusssitzungen. Des Weiteren überprüft sie Projektanträge bzw. Ideen anhand der definierten Zielsetzungen des REK und spricht dem Vorstand Empfehlungen aus. Sie stellt die zentrale Anlaufstelle für die Mitglieder der LAG, die Bürger und die Akteure aus der Region und weitere Externe dar und organisiert die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins. Die Geschäftsstelle dient somit als Sprachrohr nach außen und innen.

Das Regionalmanagement für die LEADER-Region Warndt übernimmt zusammen mit der Geschäftsstelle die Aufgabe, das regionale Entwicklungskonzept „Rendez-Vous Warndt“ umzusetzen und die Geschäftsstelle zu unterstützen. Es hat vor allem die Aufgabe potentielle Projektträger bei der Antragstellung zu beraten und die verschiedenen lokalen Akteure in der Region zu betreuen. Neben der Beratung wird ein weiterer Schwerpunkt darin liegen, zusätzliche Fördermöglichkeiten für Projekte außerhalb von LEADER zu erschließen, um den Warndt und seine Bürger fit für die Zukunft zu machen.

Seit dem 01. Mai 2008 wird das Regionalmanagement der LEADER Region Warndt von dem Saarbrücker Beratungsunternehmen ARGUS CONCEPT Gesellschaft für Lebensraumentwicklung mbH betreut, welches bereits für mehrere Regionen in der ländlichen Entwicklung aktiv ist und somit über die notwendige Erfahrung verfügt.  Als Regionalmanager für die Region Warndt übernimmt Herr Jens Reiter die entsprechenden Aufgaben und ist als Ansprechpartner für Sie erreichbar.

ARGUS CONCEPT Gesellschaft für Lebensraumentwicklung mbH
IT ParkSaarland

Altenkesseler Straße 17 A 4
66115 Saarbrücken
Tel.: 0681 – 84 49 79 17
Fax: 0681 – 84 49 79 10
Email:
j.reiter@argusconcept.com

Geschäftsführung: Dipl.-Geogr. Th. Eisenhut, Dipl.-Geogr. M. Habermeier
Amtsgericht Saarbrücken, HRB 14521, Sitz der Gesellschaft: Saarbrücken, Steuer-Nr. 040/105/01437

 

Die lokale Aktionsgruppe „Warndt e.V.“

Die LAG „Warndt e.V.“ als Träger der Entwicklungsstrategie ist ein eingetragener Verein, dessen oberstes Ziel die Erhaltung und Weiterentwicklung der Kultur- und Erholungslandschaft sowie der mittelständigen Wirtschaft der Region Warndt ist. Die Gründungsversammlung der LAG fand am 01. Oktober 2007 im Völklinger Stadtteil Ludweiler statt. Hier wurde unter Beteiligung von ca. 70 Teilnehmern/innen aus dem Warndt der elfköpfige Vorstand gewählt, dessen Vorsitz Wilhelm Wagner aus Karlsbrunn führte. Seit Ende 2011 hat Herr Jörg Dreistadt den Vorsitz übernommen. Damit besteht für den Warndt eine zentrale Organisationseinheit im sog. LEADER Förderprogramm.

Wie ist die LAG organisiert?

Die formelle Arbeitsebene der LAG setzt sich aus der „Mitgliederversammlung“, dem „Vorstand“ und dem „LAG-Management“ zusammen.

Vorstand der LAG Warndt (Stand November 2013)

Institution/Privatperson

Vertreter

Gemeinde Großrosseln

Herr Jörg Dreistadt

Mittelstadt Völklingen

Herr Wolfgang Bintz

Naturrind Warndt

Herr Knut Zywiecki

Sozialverband VdK Großrosseln

Herr Uwe Prior

Regionalverband Saarbrücken

Herr Peter Gillo

Obst und Gartenbauverein Naßweiler

Herr Alfred Quinten

Zentrum für Bildung und Beruf ZBB Burbach

Frau Karin Riga

SPD Großrosseln

Frau Iris Steuer

Saarforst / Geschäftsbereich Immobilien

Herr Uwe Tobä

Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Herr Thomas Unold

Landschaftspflegeverein

Herr Wilhelm Wagner

 

Abgrenzung des Projektraums

Die LEADER-Region der LAG „Warndt e.V.“ ist Teil des deutsch-französischen Warndts. Sie umfasst die sechs Ortsteile der Gemeinde Großrosseln sowie die Völklinger Stadtteile Geislautern („Tor zum Warndt“), Ludweiler und Lauterbach (im Lauterbachtal). Der Projektraum liegt innerhalb des Regionalverbandes Saarbrücken, wo die Projektträger des LEADER-Programms ansässig sind. Die Abgrenzung findet auf Grundlage der engen Beziehung zwischen der Mittelstadt Völklingen und der Gemeinde Großrosseln statt.

 

Die Projekte, die mit dem LEADER - Programm verfolgt und umgesetzt werden, sollen auch auf den Nachbarraum ausstrahlen. Ziel ist es, seitens der im LEADER - Gebiet ansässigen Projektträger auch Partner aus diesen angrenzenden Gebieten zu gewinnen, um weitere Projekte / Initiativen umzusetzen und damit zur Integration und nachhaltigen Entwicklung des Gesamtraumes beizutragen.

Hierdurch entsteht ein intensiver, sowohl regionaler als auch grenzüberschreitender Austausch zwischen Projektraum und Nachbarraum und es kommt zu vielfältigen Begegnungen – zum „Rendez-Vous“. Insbesondere in dieser europäischen Integration liegt der Titel des REK begründet, in der Begegnung und Kommunikation innerhalb der grenzbenachbarten Region.

Die offizielle Einbeziehung der französischen Partnergemeinden ist vor dem Hintergrund der LEADER – Fördervoraussetzungen nicht möglich, eine Integration in den regionalen Entwicklungsprozess wird im Rahmen der Einbindung des oben dargestellten Nachbarraumes dennoch nachhaltig angestrebt.

 

Ist-Situation

Die regionalspezifischen Stärken und Schwächen werden in der Ist-Situation der Region Warndt betrachtet und bewertet. Dabei orientiert sich der analytische Blick an den Vorgaben des „Plans zur Entwicklung des ländlichen Raums im Saarland“ (EPLR Saar) und beschränkt sich auf die für das regionale Profil ausschlaggebenden und charakteristischen Faktoren.

Dabei werden innerhalb der Ist-Analyse folgende Themenbereiche betrachtet:

-          Bevölkerung und Arbeitsmarkt

-          Wirtschaft und Tourismus

-          Siedlungsstruktur / Ortsbild / Baustruktur

-          Nutzungs- und Infrastruktur

-          Landschaft / Freiraum / Umwelt

-          Energie und Klimaschutz

-          Sozialgemeinschaft / Vereine / Kultur

-          Regionale Entwicklungsaktivitäten und bisherige Förderung

Wenn Sie sich für Detailaussagen zu den einzelnen Themenfeldern im Warndt interessieren, schauen Sie doch mal in unser regionales Entwicklungskonzept „Rendez-Vous Warndt“.

 

Zentrales Leitbild und Entwicklungsziele der Region

Auf Grundlage einer durchgeführten SWOT-Analyse für das REK kristallisieren sich für den Warndt drei wesentliche Stärken heraus: der Wald, die Industriekultur und die Netzwerke. Sie bilden die Basis für das zentrale Leitbild der Region.

Der Wald als dominantes Landschaftselement prägt den Warndt und ist Grundlage für vielfältige Nutzungsansätze (z.B. Wohnen, Energie, Erholung) bei der Inwertsetzung dieser Ressource.

Bergbau und Montanindustrie habend damals zum wirtschaftlichen Aufschwung der Region beigetragen, sind aber auch Grund der heutigen Strukturschwäche. Der Warndt wird nachhaltig durch die Zeugnisse der Industriekultur geprägt und vielerorts sind Gebäudeleerstände und Flächenbrachen zu verzeichnen die es gilt nachhaltig inwertzusetzen.

Innerhalb des Warndt existieren bereits eine Vielzahl von Netzwerken, die sich in unterschiedlichen Bereichen engagieren, wie z.B. Naturschutz und Landschaftspflege bis hin zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Die europäische Begegnung wird in der Region bereits gelebt und angewandt. Dies soll künftig noch stärker in den Vordergrund gestellt werden um die Region zu einem grenzüberschreitenden Begegnungsraum auszubauen.

Vor dem Hintergrund dieser prägenden Stärken und daraus resultierenden Chancen für die weitere Entwicklung der Region im europäischen Grenzraum definiert sich folgendes Leitbild für den Warndt:

„Ökologische und ökonomische Inwertsetzung der Natur- und Industriekultur sowie strukturelle Stärkung der Region durch regionale und grenzüberschreitende Netzwerke.“

 

 

Die LAG „Warndt e.V.“ verfolgt folgende zentrale Zielsetzungen zur Erreichung des formulierten Leitbildes:

Entwicklungsziele

1.                  Aufwertung der Lebensqualität im Warndt

2.                  Nutzung der natürlichen Ressourcen des Warndt

3.                  Stärkung der regionalen Wirtschaftskraft des Warndt

4.                  Förderung der lokalen / grenzüberschreitenden Netzwerke des Warndt

5.                  Verbesserung der Umweltsituation des Warndt

 

 

 

 

 

Handlungsfelder

Auf Grundlage der definierten Entwicklungsziele als zentrales Leitbild für die Region wurden folgende vier Handlungsfelder gebildet, in denen die Projekte gebündelt werden.

Handlungsfeld 1    „Leben, Wohnen und Arbeiten im Warndt“  

 

 Der Warndt ist in seiner Funktion als Wohnstandort insbesondere durch die Abwanderung junger Familien betroffen. Dadurch besteht die Gefahr einer so genannten Negativ-Spirale, die eine demografische Monostruktur (Überalterung) zur Folge hat.

Aus diesem Grund besteht das Hauptziel des Handlungsfeldes „Leben, Wohnen, Arbeiten im Warndt“ darin den Entwicklungshemmnissen (Abwanderung / Überalterung) durch die Nutzung vorhandener Potentiale zur Etablierung des Warndt als Wohn– und Arbeitsstandort entgegenzuwirken. Ein Maßnahmenschwerpunkt soll wohnortnahe Arbeitsplätze fördern und die wirtschaftliche Position landwirtschaftlicher und sonstiger Betriebe stärken. Ein weiteres Ziel ist der Ausbau eines dauerhaften Angebotes für Kinder und Jugendliche, da hier die Grundlagen für die Attraktivität einer Region für junge Familien gelegt werden. Ebenso sollen die Belange der älteren Bevölkerung deren Einbindung in den regionalen Entwicklungsprozess berücksichtigt werden.

Handlungsfeld 2    „Grüner Warndt und Tourismus“

 

Der Warndt mit seinem charakteristischen Waldreichtum übernimmt die Funktion eines „Grünen Herzens“ am Rand des städtischen Agglomerationsraums entlang der Saarschiene.

Das Handlungsfeld „Grüner Warndt / Tourismus“ greift die Entwicklungschancen infolge der regionalen Besonderheiten auf und wird mit Hilfe konkreter Projekte die Region als Naherholungsziel stärker etablieren. Ein weiteres Ziel besteht in der Förderung regionalspezifischer und historischer Landnutzungsformen / Wirtschaftsweisen durch verschiedene Beweidungsprojekte, die einen aktiven Beitrag zur Pflege und Entwicklung wertvoller Bereiche für den Arten- und Biotopschutz darstellen. Gleichzeitig sollen zusätzliche intraregionale Wertschöpfungsketten geschaffen bzw. vorhandene gestärkt werden.

Handlungsfeld 3    „Warndt – Wasser und grüne Energie

 

Mit Aufgabe der bergbaulichen Nutzungen wurden auch die Pumpwerke für das anfallende Grubenwasser abgeschaltet. Für den Warndt ist es unerlässlich, qualifizierte Aussagen darüber zu erhalten, welche Chancen sich im Bereich der weiteren Entwicklungen des Grundwasserspiegels in der Region ergeben. Im Themenfeld Energie ist vor allem der Einsatz erneuerbarer Energien bzw. das Einsparen von Energie vor dem Hintergrund des Klimawandels zunehmend auch für den Warndt von großer Bedeutung. Schwerpunkt des Handlungsfeldes  „Warndt – Wasser und grüne Energie“ ist es daher zielgerichtete Konzeptionen im Umgang mit dem Grundwasser zu schaffen, was in einem ersten Schritt durch entsprechende Untersuchungen und Aufbereitung erreicht werden soll. Der Warndt soll sich langfristig zu einem Standort innovativer und nachhaltig ausgerichteter Energiekonzepte etablieren. Durch den Waldreichtum und die bergbaulichen Brachflächen sind im Energiebereich hauptsächlich die Themen Biomasse und Fotovoltaik ausschlaggebend. 

Handlungsfeld 4    „Identität und Partnerschaft

 

Der Warndt verfügt bereits über eine breite Basis regionaler / interkommunaler und grenzüberschreitender Kooperationen. Es gilt dieses Alleinstellungsmerkmal gezielter einzusetzen und darauf aufbauend weitere Partnerschaftsmodelle zu initiieren. Ein Schwerpunkt soll die gezielte Netzwerkbildung bei Kindern und Jugendlichen darstellen. Auf die Einbindung der französischen Nachbarn wird besonderer Wert gelegt.

Die seitens der Projektträger eingereichten Projektanträge werden thematisch den vier Handlungsfeldern zugeordnet.

 

Machen Sie mit!

Alle Gruppen, Vereine, Verbände, Firmen und Einzelpersonen, die Projekte zur Regionalentwicklung im Warndt durchführen wollen, sollten die Chance der Förderung ihrer Vorhaben nicht versäumen.

Das theoretische Herzstück des Förderantrags stellt das Regionale Entwicklungskonzept dar. Hier werden die Stärken und Schwächen der Region näher erläutert und zentrale Handlungsfelder aufgezeigt zu denen Projektideen erwünscht sind. Sie sind eingeladen und aufgefordert sich zu beteiligen. Insbesondere indem Sie Projekte und Vorhaben Ihrer Gruppe oder Organisation entwickeln, die die Stärken des Warndt fördern und helfen seine Schwächen abzubauen.

  

 Der Antragsweg - von der Idee zum Projekt

1.    Haben Sie eine Projektidee, nehmen Sie einfach Kontakt mit unserem LAG-Management auf. Hier wird man mit Ihnen in den meisten Fällen  einen Ortstermin vereinbaren. Sie können uns aber auch gerne direkt eine Projektskizze per Email zukommen lassen.

2.    Sie als Projektträger bekommen die notwendigen Antragsunterlagen wie das Antragsformular, die Finanzierungstabelle sowie sonstige Informationen von der LAG digital zur Verfügung gestellt.

3.    Sie schicken der LAG das ausgefüllte Antragsformular inkl. Projektskizze und Finanzierungstabelle per E-Mail zu. Haben Sie Fragen zum Ausfüllen können Sie gerne das LAG-Management kontaktieren.

4.    Es erfolgt eine Prüfung des Projektes mit den Qualitätskriterien der LEADER-Region Warndt und die Abstimmung des Projektes mit der zuständigen Fachbehörde (z.B. Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, Landwirtschaftskammer etc.).

5.    Der Projektantrag wird gemäß den Rückmeldungen der Fachbehörde korrigiert und ergänzt. Dies erfolgt auf dem E-Mail-Weg zwischen dem Projektantragsteller und dem LAG-Management.

6.    Das Antragsformular, die Finanzierungstabelle, die Projektskizze und ggf. andere Unterlagen werden an das LAG-Management als E-Mail-Anhang zur Prüfung geschickt.

7.    Das LAG-Management leitet die geprüften Unterlagen an den LAG-Vorstand zur Beratung weiter. Die Unterlagen sollen dem LAG-Vorstand mindestens eine Woche vor einer Vorstandssitzung vorliegen.

8.    Das Projekt wird in der Vorstandssitzung von dem Projektantragsteller oder einem Vertreter dem Vorstand vorgestellt. Aus der Präsentation sollte vor allem hervorgehen, inwieweit das Projekt die Ziele der Regionalentwicklung im Warndt verfolgt und sich in die Handlungsfelder und Leitprojekte eingliedert.

9.    Der Vorstand prüft das Projekt anhand eines standardisierten Bewerbungsverfahrens und stimmt dem Projekt mit einer 2/3-Mehrheit zu oder lehnt es ab.

§          Fällt die Bewertung positiv aus, werden die vollständigen Antragsunterlagen im unterschriebenen Original und digital an das Ministerium für Umwelt zur Bewilligung weitergeleitet.

§          Wird der Antrag vom Vorstand abgelehnt, kann das LAG-Management mit dem Antragsteller die Unterlagen nachbessern und erneut dem Vorstand vorlegen.

10.    Die kompletten Unterlagen inkl. Bewertung der LAG Warndt  werden vom Antragsteller und den zeichnungsberechtigten der LAG Warndt e.V. unterschrieben und vom LAG-Management beim Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, Referat A/4, eingereicht.

11.    Das Ministerium für Umwelt und die zuständige Fachbehörde prüft den Projektantrag, und es erfolgt ggf. eine Korrekturphase in der Angaben korrigiert oder Unterlagen nachgeliefert werden.

12.    Das Ministerium für Umwelt als Bewilligungsstelle erteilt dem Projektantragsteller einen Zuwendungs- bzw. Ablehnungsbescheid.

§          Wenn beantragt, kann auch bereits eine Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn erfolgen, die jedoch keinen Rechtsanspruch auf Förderung darstellt.

Ihr Projekt kann begonnen werden. Viel Erfolg!!!

 

Ein paar Hinweise für Antragsteller – bitte beachten!

Der Umgang mit öffentlichen Zuwendungen ist kein einfaches Sachgebiet und es sind einige Spielregeln zu beachten. Hier steht Ihnen das LAG-Management jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Hier erhalten Sie vorab schon mal ein paar allgemeine Hinweise, die grundsätzlich zu beachten sind.

Beginn der Maßnahme

Erst wenn der Antragsteller einen Zuwendungsbescheid erhält, kann er mit der Durchführung des Projektes beginnen. Als Maßnahmenbeginn zählt u. a. bereits die Beauftragung von Firmen zur Erbringung einer Leistung oder auch der Projektstart durch eigene Arbeitsleistungen. Leistungen, die vor einem Bescheid erfolgen, können nicht mit angerechnet werden.

Anzeige des Maßnahmenbeginns

Mit dem Zuwendungsbescheid kann offiziell mit der Arbeit angefangen werden. Der tatsächliche Beginn der Maßnahme ist dem Ministerium zeitnah anzuzeigen. Hierfür bekommt der Antragsteller ein entsprechendes Formblatt vom LAG-Management bzw. der Bewilligungsstelle.

Vorfinanzierung des Projektes durch den Projektträger

Sie sollten bei der Projektplanung beachten, dass es sich bei LEADER um eine Projektförderung, also ein reines Erstattungsverfahren handelt. Dies bedeutet, dass die Projektträger die Ausgaben zunächst vorfinanzieren müssen und nur tatsächlich getätigte Ausgaben nach Vorlage der entsprechenden Nachweise erstattet werden.

Vergabe von Aufträgen an Dritte

Bei LEADER-Projekten fließen öffentliche Fördermittel. Bei solch geförderten Projekten sind entsprechende Vergabeverordnungen, Schwellenwerte usw. zu beachten, die sich nach dem Einzelfall richten. In jedem Fall sollte der Projektträger die einzelnen Anschaffungen, Beauftragungen etc. im Vorhinein mit dem LAG-Management abstimmen, damit förderschädliche Vergaben ausgeschlossen werden.

Kontakt & Ansprechpartner

Die Geschäftsstelle der Lokalen Aktionsgruppe Warndt im Jagdschloss Karlsbrunn ist an fünf Tagen in der Woche personell besetzt.

Die Geschäftsstelle hat folgende Öffnungszeiten:

Mo. - Do. : 08:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 16:30 Uhr

Fr. : 08:00 – 14:00 Uhr

Bei weitergehenden Anliegen bitten wir um telefonische bzw. elektronische Terminvereinbarung!

Telefon:          +49 (0)6809 / 70 20 160

Telefax:          +49 (0)6809 / 70 20 161

E-Mail:           info@lag-warndt.de

Eine Anfahrtsbeschreibung finden Sie hier.

Ihre Ansprechpartner der LAG Warndt:

Herr Jörg Dreistadt (1. Vorsitzender)

E-mail: info@lag-warndt.de

Frau Ulla Wittich (Leitung der Geschäftsstelle)

E-mail: u.wittich@lag-warndt.de

Herr Dipl.-Ing. Jens Reiter (Regionalmanager, ARGUSconcept GmbH)

E-mail: j.reiter@argusconcept.com

 

Verantwortlich für den Inhalt von www.lag-warndt.de

Herausgeber:                                   Lokale Aktionsgruppe Warndt e.V.

Name des Ansprechpartners:        Herr Jörg Dreistadt, 1. Vorsitzender

Adresse:                                           Schlossstraße 14, 66352 Großrosseln

Telefon:                                             +49 (0)6809 / 70 20 160

Telefax:                                             +49 (0)6809 / 70 20 161

E-Mail:                                               info@lag-warndt.de

 

Datenschutzerklärung und Haftungsausschluss

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